July 2008
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Abgesprochen? Gleich drei herrliche Klavier/Piano-Alben für einen langsamen und klimpernden Herbst. Erstens Keith Kenniff als Goldmund auf Type mit «The Malady Of Elegance». Zweitens Hauschka mit «Ferndorf» auf Fatcat. Drittens – und der ist uns neu – Henning Schmiedt mit «Klavierraum» auf dem japanischen Label Flaü. Dabei ist es toll zu hören, wie verschieden die drei ihre Sache angehen. ...
Es ist nur eine Frage der Zeit bis die 90er noch mal ganz groß zurückkommen. Bisher werden die Straßen zwar noch beherrscht von Karotten-Hosen und New-Wave-Frisuren, aber die ersten Zeichen einer neuen alten Zeit zeigen sich schon. Außerdem lehrt es uns einfach die Erfahrung, dass mit einem Jahrzehnt Abstand die Revival-Wahrscheinlichkeit signifikant in die Höhe schnellt. So wie es Ende der 90er...
Zeichen und Wunder. Dem Zeichen könnte kaum eine grundsätzlichere Bedeutung zukommen. Die Zeichentheorien Peirce‘ und Saussures haben der Moderne gezeigt, wie Zeichen und eigentlich alles immer auch Differenz ist, dass es nichts gibt außer Unterschieden, zumindest nichts, was wir denken oder sagen könnten. Nebenbei ist das Zeichen die Wiege des Strukturalismus. Und auch schon dem althochdeutschen...
Unterwegs Musikhören ist spitze. Zwar weiß man nicht immer, wer hinter einem steht, dafür ist aber auch vieles andere anders. Bewiesen hat uns das gestern Deaf Centers «Vintage Well» und Svarte Greiners «Til Seters». Zweimal drei Tracks aus Filmen, die es glücklicherweise nicht gibt, denn so können sich die tiefschwarzen Flächen von Erik Knive Skodvin und Otto A. Totland seelenruhig auf unser...
Wir haben es schwer in Bayern. Lebenslang traumatisiert durch ganz und gar unmenschliche Abiturprüfungen, politisch durchgehend unterfordert und vom Rest Deutschlands zutiefst verachtet oder mindestens missverstanden. Die schöne Landschaft kann darüber nur oberflächlich hinwegtäuschen. In dieser misslichsten aller Lagen wird es höchste Zeit, dass wir uns auf das Gute und Richtige an Bayern...
Heute Musik. Endlich. In einer kleinen, aber mächtigen Portion. Denn: Richardo Villalobos hat weiter gestrickt – an seinem Mythos und an seiner Version von schiefem, tiefem 4/4-Sound. Erschienen ist auf Perlon eine EP mit zwei Tracks von ihm plus zwei Remixen, einer Revanche von Shackleton und einer Version mit San Proper [Ricardo Villalobos - Vasco EP Part 1]. Und – Überraschung – es sind vier...